Begegne den Künstlern

  • Goran Cpajak

    Goran Cpajak

    Goran Cpajak formt Steine und Metall im Einklang mit der natürlichen Harmonie. Den Stein formt er in spezifische Motive, menschliche Ängste, Impressionen, Fragen, Irrtümer, Bestrebungen. Er betrachtet Stein als Material mit vielen Emotionen. Es geht um den mentalen Kampf, Cpajak zeigt seine Stärke indem er den Stein biegt. Er ist Träger von vielen internationalen Preisen, befindet sich in Sammlungen weltweit und gehört zu den bedeutendsten Bildhauern unserer Zeit.

    Unter anderem wurde sein Werk im Rahmen der Kunstausstellung anlässlich der Olympischen Spiele in Peking präsentiert.

    Ausstellungen

    2012. Einzelausstellung, Gallery Serbia, Nis, Serbien

    2011. Gruppenausstellung, Neckarsulm, Deutschland

    2011. Gruppenausstellung, Gallery Trag, Belgrade, Serbien

    2010. International Biennale of Miniature, Gornji Milanovac, Serbien

    2009. Einzelausstellung, Gallery Trag, Belgrade, Serbien

    2008. Gruppenausstellung - Professors of Art University of Belgrade, Belgrade, Serbien

    2006. International Exhibition in honor of Olympic Games 2008, Peking, China

    2006. International Exhibition, Nikola Tesla Anniversary, Navy Pier, Chicago, USA

    2005. Einzelausstellung Skulpturen, Museum of Prijepolje, Serbien und Montenegro

    2005. Einzelausstellung Skulpturen, Gallery ULUS, Belgrade, Serbien und Montenegro

    2004. International Stone Sculpture Exhibition, Markham, Kanada

    2003. International Stone Sculpture Exhibition 'Inbarko per Taiwan', Seravezza, Italien

    2002. International Exhibition of Sculpture, Fondazione Arkad, Seravezza,Italien

    2001. Osaka Triennale, Japan

    2001. Einzelausstellung of Sculpture, Zürich, Schweiz

    2001. International Stone Sculpture Exhibition, Hualien, Taiwan

    2001. Art Expo, Gallery 'Frances Railly', New York, USA

    2000. International Biennale of Miniatures, Gornji Milanovac, Jugoslawien

    2000. Exhibition of Sculpture, Gallery 'Frances Railly', Chicago, USA

    2000. International Exhibition of Sculpture, Maastricht, Holland

    1999. International Biennale of Sculpture, Toyamura, Japan

    1998. International Biennale of Miniatures, Gornji Milanovac, Jugoslawien

    1998. International Exhibition of Sculpture 'Saint Jean de Maurienne', Frankreich

    1997. Exhibition in Honour of Sem Gheraldini, Pietrasanta, Italien

    1997. International Exhibition of Sculpture, Hualien, Taiwan

    1997. International Exhibition of Sculpture, 'Chillford Hall', Cambridge, England

    1996. International Exhibition of Sculpture, 'Cassina Rizzardi', Como, Italien

    1996. International Exhibition of Sculpture, Kaohsiung, Taiwan

    1995. International Exhibition of Sculpture, Azuchi-cho, Japan

    1995. Einzelausstellung 'Duchamp Gallery', Taipei, Taiwan

    1994. Second International Biennale of Miniatures, Gornji Milanovac, Jugoslawien

    1994. International Exhibition of Sculpture 'La pietra e il mare', Riccione, Italien

    1994. Exhibition '30 years of Art Workshop Zika Maksimovic', Cacak, Jugoslawien

    1994. International Sculpture Exhibition 'Gioia Lazzerini Pietrasanta', Italien

    1993. Personal Exhibition of Sculpture, Voghera, Italien

    1990. International Exhibition of Sculpture, Lucca, Italien

    1989. Exhibition of Unity of Serbian Artists, Belgrade, Jugoslawien

    1988. Exhibition 'White Angel', Prijepolje, Jugoslawien

    1987. State Exhibition of Winning Sculpture 'Pivo Karamatijevic', Pljevlja, Jugoslawien

    1987. Salon of October, Belgrade, Jugoslawien

    Preise

    2010. Sonderpreis, Kajima Sculpture competition – Architecture Space & Sculpture, Tokyo, Japan

    2007. Erster Preis - International competition for the sculptures on Public places, City of Rome, Italien

    2006. Nominal Award, China Beijing Olympic Park City Sculpture design Competition.

    2005. Zweiter Preis International Stone Sculpture Symposium, Icheon, Südkorea

    2001. Zweiter Preis, International Stone Sculpture Symposium, Icheon, Südkorea

    2000. Zweiter Preis, Second Biennale of miniatures, Gornji Milanovac, Jugoslawien

    1999. Zweiter Preis, Competition for Department of Rapid Transport Systems, Taipei City Government, Taiwan

    1995. Erster Preis, Museum of Modern Art, Kaohsiung, Taiwan

    1994. Sonderpreis, Second Biennale of Miniatures, Gornji Milanovac, Jugoslawien

    1994. Special mention, International Sculpture exhibition ''Gioia Lazzerini'' Pietrasanta, Italien

    1993. Erster Preis, Open Competition of Stone Sculpture,'' Great Commonwealth of Peace and Prosperity'', Museum of Modern Arts, Taipei, Taiwan

    1992. Sonderpreis, Mediteranean Simposium of Stone Sculpture, Toulon, Frankreich

    Skulpturen im öffentlichen Raum

    County Council, Marseilles, Frankreich

    Open-air Museum, Riccione, Italien

    Museum of Modern Art, Kaohsiung, Taiwan

    Public Square, Toulon, Frankreich

    Museum of Modern Art, Taichung, Taiwan

    Museum of Granit Sculpture, Aswan, Ägypten

    Hualien Cultural Center, Taiwan

    Glory Fine Arts Museum, Tsing-Hua, Taiwan

    Acitrezza, Sicily, Italien

    B.P.B. Placo, Paris, Frankreich

    Guilin Yuzi Paradise Park, Guilin, China

    Cavaion Veronese square, Italien

    West Lake – Solitary Hill,Huangzhou, China

    Park of Sculpture, Icheon, Südkorea

    Park of Sculpture,Bejijing, Peking, China

    Public Square, Alpalhaio, Portugal

    Banca CrediFriuli, Cervgnano, Italien

    Park of Sculpture, rashana, Libanon

    Public Square, Puorte del Rosario, Kanarische Insel

    Park of Sculpture 2, Icheon, Südkorea

    City park Urumqui, China

    City park Tanshan, China

    City park Thaizhou, China

    Tsinghua University, Peking, China

    City park, Neckarsulm, Deutschland

    City Square Ankara, Türkei

    City Square Cairo, Ägypten

    City Square Hualien, Taiwan

    City park, Belgrade, Serbien

    His sculptures are part of many private and public collections throughout the world.

  • Danijela Gracner

    Danijela Gracner

    Biographie

    Serbische Malerin. Jahrgang 1983.

    Das Werk

    In ihrem Atelier, das sie gemeinsam mit ihrem Mann Ivan in ein Paradies aus Skulpturen und Bildern verwandelt hat, ist man sofort fasziniert. Zwei Seelen die verschmolzen sind und sich inspirieren. Sofort fragt man sich, ob man deren Werke in namhaften Museen finden wird.

    Mit ihren großen Arbeiten gelingt ihr etwas Faszinierendes, fast Unvorstellbares: Eine Serie von rieseigen und schweren Bildern mit schwarze Figuren auf schwarzem Untergrund, die bei Tageslicht oder richtiger Beleuchtung hell und fröhlich erstrahlen. Diese Werke sind Ausdruck eines riesigen Talents und müssen jedermann zugänglich gemacht werden.

    Daneben existieren zahlreiche unterschiedlichste kleinformatige Bilder, die Zeugnis Danijela Gracners Vielseitigkeit und spielerischer Leichtigkeit bei der Entwicklung ihrer Werke sind.

    Anlageempfehlung

    Danijela Gracner ist ein Geheimtipp. Sie ist bescheiden, zurückhaltend und jung. Die Preise sind daher noch niedrig und entsprechen nicht dem wahren Wert der großartigen Werke.

  • Paul Mühlbauer

    Paul Mühlbauer

    Der Hauptbegriff seiner Kunst ist der Mensch und das Leben selbst.  Frei, unbeschwert und selbstbestimmend zu leben ist das Ziel, das er vermitteln will.

    Verspielte, manchmal schwerelose, ein wenig groteske menschliche Figuren, die comic-ähnlich dargestellt sind. Kräftige, reine Farben…Fröhlichkeit…aber nur auf den ersten Blick.

    Diese schmal gezogenen, hochgeschossenen Kreaturen sind verschiedene Spiegel, die der Künstler uns vorhält, und sie geben verzerrte Bilder von uns, von  der Gesellschaft und vom Leben, das wir heutzutage führen, wieder. Unsere Existenz ist ohne Ziel und Phantasie, oder wir sind von der falschen Ideologie verführt worden, oder wir wissen nicht mehr, wie man frei liebt.

    Und so tauchen wir in die nächste Schicht seiner Werke ein und finden dort unsere  wahre Realität – skurril, traurig, witzig.

    Aber wie der Künstler selbst sagt: „Mir ist es auch wichtig, die Zeit und die Themen zu kritisieren. Am besten kritisiert man, indem man darüber lacht“

    Da sind Menschen im Alltag. auf der Straße, in der U-Bahn, oder es wird eine Szene aus dem TV-Programm vorgespielt.

    Was stellt Mühlbauers Kunst dar? 

    Eine Frau geht mit einem an der Leine frei schwebenden Hai Gassi…aber der Hai ist ungeduldig und die Frau muss kämpfen, um den Hai zurückzuhalten. Ist diese Szene ein Ruf für uns alle, mit mehr Phantasie durch das Leben zu gehen?

    Da ist auch die freche „Lili“, die Pipi Langstrumpf ähnelt. Das blonde Mädchen im pinken Kleid zeigt uns die Zunge und den Stinkefinger, und sie steht noch dazu vor der Volksschule in Stegersbach! „Lili hat Ferien“- so heißt die Skulptur und sie provoziert definitiv! Ist ihr Benehmen obszön und beleidigend, oder darf sie das? Das ist doch ein Kind und der Künstler ist der Überzeugung, dass die Kinder frech sein dürfen. Vielleicht ist die Kindheit der einzige  Moment unseres Lebens, in dem wir frei sind und in dem die Entmenschlichung noch nicht begonnen hat. Die Bürger der Stadt sind unterschiedlicher Meinung. Von „nicht schön“ bis „lustig“, wobei „lustig“ mit 51,89 % gewonnen hat. Das Wichtigste ist aber: Den Kindern gefällt sie!

    In vielen seiner Werke bearbeitet er die Themen Liebe und Intimität. Wieder nimmt er mit Augenzwinkern menschliche Verhaltensweisen aufs Korn.Das „verklemmt sein“ und das „verschlossen und schüchtern sein“, das wir stark durch die Mimik und Körperhaltung seiner Figuren spüren, aber auch darauf schmunzelnd reagieren, versucht der Künstler mit einem kleinen „Schock“ zu bekämpfen.  Er irritiert, schockiert, vulgarisiert. Die entblößten, nackten Körper  in tollpatschigen Haltungen, mit X Beinen, erwecken bei uns Mitgefühl. Das küssende Paar, das buchstäblich ineinander sinkt, ist eine kleine Hymne zur Liebe und Erotik.

    Mühlbauers erschaffene Welt besteht aus kleinen (10-35 cm) aber auch großen (bis 5 m) Bronzeskulpturen, die von Hand mit lebhaften Metallfarben koloriert sind.

    Manche befinden sich in Interaktion mit Natur, andere korrespondieren mit dem Atelier-Raum.

    Seine Herstellungstechnik ist sehr speziell. Für seine Modelle, aus denen dann die Negativform für den Abguss hergestellt werden, benutzt er einen Mix aus verschiedenen Materialien: Holz, Eisen, Wachs, Kunststoff. Zu diesem Mix gehören auch sogenannte „objet trouve“, ready–made“ Objekte aus dem realen Leben. Der Hai an der Leine ist ein bereits vorhandenes Spielzeug, das jetzt seinen künstlerischen, bildenden Zweck erhält.

    „Wozu nachbilden, wenn es bereits vorhanden ist?“ sind des Künstlers Worte. Die Bestrebung, die Welt nicht nachzubilden, was in den Augen der Dadaisten und Surrealisten abstoßend war, sondern die neue Realität, Kunst zu kreieren, ist das Kernmotto der Moderne. Den trivialen Gegenständen eine wichtige Rolle in der Kunstwelt zu geben und sie zur Kunst zu erheben, hat seine Geschichte seit Duchamps „Rad-Fahrrad“ (1913).

    Der Künstler irritiert und täuscht am Ende mit der Verwendung solcher Materialien. Die bunt-lackierten Abgüsse sehen den Originalen täuschend ähnlich. Leicht, sogar schwerelos. Erst beim Hochheben merkt man, dass es sich um Bronze handelt.

    Auch die zahlreichen bildhauerischen Darstellungen unterschiedlicher Lebewesen wie z.B. Fische und Schnecken dienen dazu, zusammen mit menschlichen Kreaturen das Leben zu feiern.

    Mein Kunstbegriff ist das Leben selbst und dieses für sich selbstbestimmend zu leben. Geschieht das. Ist es Kunst!“  Paul Mühlbauer

     

    Tatjana Munding, Kunsthistorikerin, München

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